Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland lässt in ihrem 2006 erschienenen Film Copying Beethoven das taube Musikgenie (gespielt von Ed Harris) ausrufen: „In manche Ohren spricht Gott. In meine brüllt er hinein.“ Und natürlich liegt es nahe, die beethovenschen Sonaten und Sinfonien als göttliche Inspirationen zu verstehen. Aber wollen wir das nicht alle: Gottes Stimme hören in einer Zeit der vokalen Überpolyphonie? „#3 tacet – das Geheimnis der Stille“ weiterlesen
Die Kirche ist tot. Es lebe die Kirche!*
Der Kirchentag ist vorüber. Grün, wohin das Auge sieht. Schals, wohlgemerkt. Und eine „Gurkentruppe“ als Nachfolger Christi. Laut Pfarrerin Sandra Bils. Glaube, Liebe, Currywurst. Na dann: Guten Appetit! (1) „Die Kirche ist tot. Es lebe die Kirche!*“ weiterlesen
#2 Geheiligter Ort- Ab ins Weinhaus!
Jeder kennt sie, die „heiligen“ Orte, an denen man die Stimme senkt, sobald man sie betritt, z.B. Kirchen, Friedhöfe oder Gedenkstätten. „#2 Geheiligter Ort- Ab ins Weinhaus!“ weiterlesen
#1 Geheiligte Zeit- Wie der innere Schweinehund sterben kann
„In der Frühe wirst du meine Stimme hören. In der Frühe rüste ich dir ein Opfer und spähe aus.“ (Psalm 5, 4)
Wer über Gebet nachdenkt, kommt nicht umhin, über Disziplin nachdenken. Dabei spielt immer wieder die Frage nach festen Gebetszeiten (im Volksmund auch „Stille Zeit“ genannt) eine Rolle und die Vorstellung, solche Zeiten „gehörten zum Leben eines echten Christen irgendwie dazu“- so als seien sie eine fromme Pflicht. „#1 Geheiligte Zeit- Wie der innere Schweinehund sterben kann“ weiterlesen
Ströme in der Wüste
Es ist April. Die ersten Frühlingsstrahlen bescheren uns warme Tage und meine Familie und ich freuen uns über die Osterferien. Endlich durchatmen. Endlich freie Zeit zum Lesen und Denken und Schreiben. Ruhige Tage nach verrückten Monaten. „Ströme in der Wüste“ weiterlesen